MBR / Phase II

MBR / Phase II 2017-03-27T10:21:36+00:00

Medizinisch-Berufliche Rehabilitation (MBR/Phase II)

 

Das Rehabilitationskonzept des Kompetenzzentrums orientiert sich an den Grundsätzen und Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft für medizinisch-berufliche Rehabilitations-Einrichtungen (Phase II), welche in den von der Bundesarbeitsgemeinschaft und dem Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung herausgegebenen Schriften festgelegt sind.

Demnach ist die Arbeitsgrundlage der ganzheitliche bio-psychosoziale Rehabilitationsansatz.

Er wird in enger transdisziplinärer Zusammenarbeit aller beteiligten Berufsgruppen (u. a. Arbeitsmediziner, Berufspädagogen, Ergo-/Physiotherapeuten, Neuropsychologen, Sozialpädagogen) unter ärztlicher Leitung umgesetzt. Leistungen zur medizinischen, beruflichen und psychosozialen Rehabilitation werden hierbei in einem nahtlos ineinandergreifenden Verfahren erbracht, mit dem Ziel der frühestmöglichen und dauerhaften Wiedereingliederung in den bisherigen oder einen anderen Beruf, Familie und Gesellschaft entsprechend des vorliegenden Leistungsvermögens, ggf. auch unter Berücksichtigung einer bestehenden Behinderung.

 

MBR/Phase II – Zielgruppe

 

Das Kompetenzzentrum der MBR/Phase II fördert Patienten:

  • Nach körperlich, seelisch und geistig durch Unfall
  • Mit dauerhafter Leistungswandlung
  • Mit motorischen oder kognitiven Leistungseinschränkungen
  • Mit Lernstörungen
  • Mit Störungen des Sozial- und Arbeitsverhaltens

 

Die Leistungen können sowohl stationär als auch – bei kliniknah wohnhaften, mobilen Patienten – ganztägig ambulant (teilstationär) durchgeführt werden.

 

Indikationsspektrum:

Neurologie, insbesondere:

nach Schädelhirntraumata bei vaskulären, degenerativen, entzündlichen, demyelisierenden oder tumorösen Erkrankungen des zentralen oder peripheren Nervensystems mit kognitiven, psychischen, motorischen, sensorischen oder sprachlichen Defiziten Patienten mit epileptischen Anfallsleiden

 

Orthopädie/Traumatologie, insbesondere:

nach Polytrauma nach operativer (auch konservativer) Behandlung von schweren Verletzungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates (Amputation, Gelenkersatz, Frakturen, Weichteilverletzungen) mit bleibenden erheblichen motorischen und psychosomatischen Einschränkungen wenn die Schwere und Komplexität der Schäden, der Aktivitäts- und Partizipationseinschränkungen umfassende diagnostische und therapeutische Leistungen sowohl im medizinischen als auch im beruflichen Bereich im Hinblick auf eine erfolgreiche und berufliche soziale (Re)-Integration erforderlich machen.

 

Innere Medizin/Onkologie, insbesondere:

Internistische Erkrankungen mit erheblichen Beeinträchtigungen in Bezug auf die Erwerbsfähigkeit